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Antoni Gaudi. Lara Vinca Masini. [Übers. u. Bearb.: Elisabeth Vananti], Gestalter unserer Zeit

Autor:( Masini, Lara Vinca: )

Verlag: Luzern, Freudenstadt, Wien : Kunstkreis Luzern, 1969.

Gewicht: 1100 Gramm

Titel: Antoni Gaudi. Lara Vinca Masini. [Übers. u. Bearb.: Elisabeth Vananti], Gestalter unserer Zeit




Antoni Gaudí i Cornet * 25. Juni 1852 in Reus, möglicherweise in Riudoms; † 10. Juni 1926 in Barcelona), war ein katalanischer Architekt und herausragender Vertreter des Modernisme Català. Am 25. Juni 1852 wurde Antoni Gaudí entweder in Reus oder möglicherweise in einem wenige Kilometer entfernten Dorf namens Riudoms, wo seine Eltern wohnten, als Sohn eines Kupferschmieds geboren. Sowohl sein Vater, sein Großvater als auch sein Urgroßvater waren Kesselschmiede, und er wurde in der Werkstatt seines Vaters schon früh mit geometrischen Formen konfrontiert. Seine Kindheit war durch eine rheumatische Erkrankung geprägt. Da er durch diese Behinderung nicht mit anderen Kindern spielen konnte, sondern stattdessen die Natur beobachtete, lässt sich daraus sein späterer naturgeprägter Architekturstil erklären. In seiner Schulzeit auf der Schule der Piaristenpatres in Reus und auf der Architekturschule in Barcelona, wo er von 1873 bis 1878 studierte, war er nicht für besonders gute Ergebnisse bekannt, hob sich allerdings als hervorragender und kreativer Zeichner von den anderen Schülern ab. Als Gaudí am 15. März des Jahres 1878 den Abschluss an der Architekturschule erhielt, zweifelte der Direktor des Instituts Elies Rogent: „Qui sap si hem donat el diploma a un boig o a un geni: el temps ens ho dirà.“ („Wer weiß, ob wir den Titel einem Verrückten oder einem Genie gegeben haben – nur die Zeit wird es uns sagen.“) Gaudí war bekannt für seinen eigenwilligen Stil von runden, organisch wirkenden Formen. Er errichtete seine Bauwerke in der Formsprache des Modernisme, der katalanischen Spielart des Jugendstils. Die typischen Merkmale waren geschwungene Linien, unregelmäßige Grundrisse, schräge gemauerte Stützen, naturnahe weiche Formen mit Motiven der Flora und Fauna. Weitere Vorlieben waren Bruchsteine und bunte Keramikfliesen, die er als Gestaltungselement in seine Bauwerke einfließen ließ. Gaudí lehnte die gotischen Strebebögen verächtlich als „Krücken“ ab und verwendete stattdessen schräge Baupfeiler. Er entwickelte seine Gebäude während des Baus anhand von Skizzen und Modellen. Da Gaudí ein Gebäude als Gesamtkunstwerk empfand, entwarf er auch die kleinsten Details im Gebäudeinneren selbst. Seine Entwürfe führten die Schmiede- und Mosaikkunst, die Tischlerei und die Glaskunst zu neuen Höhepunkten. Seine Stilelemente beeindrucken mit schlichten, aber originellen, vielfach organischen Formen. Gaudís Stil hat unter anderem den des österreichischen Malers Friedensreich Hundertwasser beeinflusst. Zitiert nach Wikipedia








 

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