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Hedwig Burgheim : Leben und Wirken. Hrsg. von Rolf und Brigitte Kralovitz

Autor:( Dilsner-Herfurth, Andrea: )

Verlag: Leipzig : Passage-Verl., 2008.

Gewicht: 300 Gramm

Titel: Hedwig Burgheim : Leben und Wirken. Hrsg. von Rolf und Brigitte Kralovitz




Aus dem Klappentext: "Wo ein Wille, da ist auch ein Weg." Diesen Spruch schreibt Hedwig Burgheim im Juni 1939 in das Poesiealbum einer ihrer Schülerinnen an der jüdischen Carlebachschule Leipzig. Er lässt nicht erahnen, welcher Weg zu diesem Zeitpunkt bereits hinter ihr liegt und welchen sie letztlich gezwungen wurde zu gehen. 1887 in eine gutbürgerliche Familie hineingeboren, wuchs Hedwig Burgheim in Leipzig auf und studierte dort an der von Henriette Goldschmidt gegründeten Hochschule für Frauen. Ihr Berufsleben als Pädagogin führte sie nach Gießen, wo sie die Leitung des Fröbel-Seminars übernahm. Sie baute dieses Institut mit viel Engagement und Tatkraft auf, bis sie, auf dem Höhepunkt ihres Schaffens, im Jahr 1933 von Nationalsozialisten ihres Amtes enthoben wurde. Nach Leipzig zurückgekehrt, blieb sie ihrem Wahlspruch "Und dennoch" treu, indem sie eine jüdische Haushaltsschule einrichtete, die aber dann während des Novemberpogroms 1938 zertrümmert wurde und fortan geschlossen blieb. Hedwig Burgheim versuchte zwar nach diesem existentiellen Schock Deutschland zu verlassen, es gelang ihr so wie vielen anderen Menschen aber nicht. Nach weiteren Aktivitäten zum Nutzen der jüdischen Gemeinschaft musste sie am Ende auch den Weg in die Gaskammer von Auschwitz gehen. Literaturverz. S. 80 - 82








 

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